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Dienstag, 30. August 2016

Vom Ischias, einem dänischen Doktor und der kleinen Meridiankunde



Da hat man nun schon mal Urlaub und bekommt Probleme mit dem Ischias. Und das gleich nicht so ein bisschen, sondern richtig, richtig böse. Das ist dumm. Und noch viel dümmer wenn es im Ausland passiert. Gut – Dänemark ist nicht aus der Welt. Aber es macht doch schon ein komisches Gefühl, wenn man im Internet liest: „erwarten sie keine so hohen Standards wie im deutschen Gesundheitswesen.“ In dem Fall, dass man sich kaum noch bewegen kann und an Schlaf nicht zu denken ist, wischt man solche Warnungen doch irgendwann beiseite.

Wie gut ich daran getan hatte, merkte ich im Ärztehaus im dänischen Skærbæk recht schnell. Weil wir keine telefonische Anmeldung hatten, wurde mir eine bedauerliche Wartezeit von einer Stunde mit vielen Entschuldigungen in Aussicht gestellt. (Lächerlich – bei uns wartet man selbst mit Termin länger!)

Als ich dann aufgerufen wurde, für mich seltsamer Weise mit dem Vornamen, weil das dort so üblich ist, hat mich der freundliche Doktor mehrmals eine dehn-Übung machen lassen und mir einen recht schmerzhaften Akupressurpunkt gedrückt. Bei der anschließenden Akkupunktur ließ ich mir die Stellen, in die er die Nadeln stach, erklären. Einziges Handicap war, das die Unterhaltung in Englisch verlief. Aber auch das habe ich ganz gut über die Bühne gebracht. Mit dem Ergebnis, dass ich zwar in das Ärztehaus hineingeschlichen, aber erhobenen Hauptes wieder herausgekommen bin. Der Urlaub war gerettet! Ich habe die  mir aufgetragenen Dehnübungen und das Malträtieren des gezeigten Akupressurpunktes allerdings gewissenhaft ausgeführt. Schließlich hatte ich keine Lust erneut aus dem Verkehr gezogen zu werden.

Die ganze Geschichte war Anlass genug, mir wieder einmal eine Aufzeichnungen zum E-Book „Kleine Meridiankunde“ herauszuholen. So konnte ich ungefähr nachvollziehen welche Punkte der nette Doktor genadelt hatte. Übrigens die Stelle, die ich mit Gallenblase 30 bezeichnen würde, ziert heute noch ein dicker blauer Fleck von der Akupressur. Ist mir egal – Hauptsache es hat geholfen!




Mein E-Book gibt es bei AmazonThalia, Weltbild etc.

Dienstag, 26. Juli 2016

Kochen wie anno dunnemals



Während ich die Überschrift schreibe, frage ich mich: Wird dieser Ausdruck überhaupt noch verwendet? (ich merke ich bin in dieser Woche wohl nostalgisch angehaucht, wie man an einem gestrigen Beitrag über FrauHippe, Frau Holle und die Wilde Jagd erkennen kann.
Also unter anno dunnemals versteht man laut redensarten-index.de „in früheren Zeiten; früher“. Eine richtig ausführliche Erklärung, was es zumindest mit dem ANNO auf sich hat, findet man übrigens auf http://gfds.de/anno/.

Und was hat das mit dem Kochen zu tun?

Ganz einfach. Im Nachlass meiner Oma fand sich ein handgeschriebenes Kochbuch. Das sah dann so aus. 


Zuerst habe ich ziemlich unglücklich auf diese Niederschrift geschaut. Sie war ja in Sütterlin gehalten. Eine im Auftrag des preußischen Kultur- und Schulministeriums von Ludwig Sütterlin entwickelt wurde. (Mehr Infos unter https://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%BCtterlinschrift
Die konnte ich zwar als Druckschrift schon seit meiner Schulzeit lesen (wir hatten Unmengen von alten Büchern in der Regalen) – aber die lockere Handschrift einer jugendlichen Schreiberin war doch etwas ganz anderes. Trotzdem habe ich mich an die Arbeit gemacht.



Richtig geholfen hat mir dabei diese Seite: www.suetterlinschrift.de/Lese/Sutterlin0.htm
Das Ergebnis liegt inzwischen als E-Book bei Amazon, Thalia, Weltbild etc. vor.



Wer mir den PDF-Code von der letzten Seite zuschickt, der kann das alles auch zum Ausdrucken bekommen. Dann kann man die einzelnen Rezepte mit persönlichen Notizen versehen. Das ist manchmal recht hilfreich – meine eigenen Kochbücher haben fast alle Randbemerkungen.

Mein Lieblingsrezept aus dieser Sammlung ist übrigens die Rumfortsuppe.

Zuerst habe ich gedacht, dass ich mich bei dem Namen verlesen habe. Außerdem gab es keine Zutaten und keine Arbeitsanleitung dazu. Das kam  mir recht seltsam vor und ich wollte dieses Gericht zuerst einfach weglassen. Dann kam ich auf die glorreiche Idee mal google zu fragen. Und da schau an. Ich habe tatsächlich etwas gefunden: Rumfortsuppe – alles was rumliegt muss fort!


Dienstag, 19. Juli 2016

Was Sachen mit uns machen ...



Es gibt unzählige Anbieter für T-Shirts mit lustigen Bildchen und ulkigen Sprüchen. Da findet man niedliche Schildkröten, Haie mit Blumen im Maul und tausende Varianten von Totenköpfen. „Bier formte diesem Körper“, „Ich bin über 30 – bitte helfen sie mir über die Straße“ oder „Ich bin kein Klugscheißer, ich weiß es einfach besser“ zieren mannigfaltige Oberteile.

Warum sollte man dann noch mehr davon auf den Markt werfen?

Ich glaube fest daran, dass wir mit unserer Kleidung mehr als nur einen modischen Stil ausdrücken wollen. Wir geben einerseits ein Statement darüber ab, was wir lieben und wie wir empfinden. Außerdem dient uns unsere Bekleidung als Schutz. Da wären Sonne und Wind, Hitze und Kälte ... (reden wir lieber nicht von Gummigeschossen und Gewehrkugeln.)
Was wir anziehen drückt außerdem weitere Aspekte in unser Leben aus. Wie wir uns fühlen, zu welcher Gruppe wir gehören (oder gehören wollen) und welche gesellschaftliche Position wir einnehmen (wollen). Natürlich gibt es immer wieder Ausnahmen von der Regel. Aber im Allgemeinen kann man durch die Kleidung viel über die Persönlichkeit erfahren.
Dass sie auch eine gewisse Schutzfunktion besitzen kann, habe ich schon angedeutet. Dabei muss es sich durchaus nicht um schusssichere Westen und dergleichen handeln. Es gibt auch Zeichen und Symbole, die schützen oder eine unterstützende Wirkung haben. Manche tragen sie direkt auf der Haut, andere wiederum als Schmuckstück an einer Kette. Meine Idee ist es, auf solche Symbolbilder bei Bedarf einfach zugreifen zu können. Wir tragen fast alle täglich T-Shirts. Drunter, drüber oder als selbstständiges Oberteil. Da liegt es nahe, dieses Kleidungsstück mit einer entsprechenden Symbolik zu versehen. Je nach Situation und Befindlichkeit kann man seine Wünsche und Absichten nun offen zeigen oder versdeckt tragen. T-Shirts sind einfach perfekt für (fast alle Lebenslagen).

Jetzt kann man natürlich argumentieren, so eine Rune auf dem Shirt hat doch einen Einfluss auf die Welt. Hat sie nicht. Oder doch? Wenn ich mit dem Bewusstsein durch den Tag gehe, dass ich durch das Zeichen Thurisaz (fördert die innere Kraft, sich dem Schicksal zu stellen) gestärkt bin, dann strahle ich das aus. Nimmt mich meine Umwelt so wahr, dann werde ich so behandelt. Also bin ich es. Genau nach diesem Prinzip funktionieren Amulette. Sie geben uns Sicherheit und Vertrauen.

Und weil es keinen Zufall gibt, fällt mir gerade jetzt ein Text für Selbstständige in die Hände, in dem man nach seiner Mission gefragt wird. Meine Berufung ist im Falle der T-Shirts:


Nun muss ich aber loslegen und noch viele weitere Symbole erarbeiten.

https://shop.spreadshirt.de/100045678/


Dienstag, 5. Juli 2016

Geschenk gesucht?

Es heißt ja, dass ein Bild mehr als tausend Worte sagt. Mit einem Video lässt sich noch viel mehr ausdrücken.

Für alle, die demnächts eine Einladung zum Geburtstag erwarten kommt daher dieser kleine Film:

https://www.youtube.com/watch?v=p6IDAaPK-Go


https://www.youtube.com/watch?v=p6IDAaPK-Go





Dienstag, 28. Juni 2016

Das Wunder in der Tasche



Hast du dich schon mal mit Heilsteinen beschäftigt?
Du meinst das ist bloß Humbug? Wie soll so ein tumber Stein Einfluss auf deine Gesundheit oder dein Leben nehmen?
Wenn du dich da mal nicht irrst.

Ich will jetzt nicht die Sache mit „alles ist Energie und durchdringt einander“ herauskramen. (Das ist natürlich nicht nur eine Theorie und die Quantenphysiker könnten da schöne Beweise liefern.)

Heute geht es mal in eine ganz andere Richtung. Dabei dreht es sich um Freitag, den 13., um einen Feng-Shui-Frosch und darum, was deine Gedanken aus deinem Leben machen.
Freitag der 13.  gilt bei vielen Menschen als Unglückstag. Und sind wir mal ehrlich, wenn wir den ganzen Tag darauf warten, dass uns ein Missgeschick passiert, dann wird das garantiert auch so geschehen. Genaugenommen nicht häufiger als an anderen Tagen, nur merken wir es an einem normalen Dienstag nicht so, weil wir ja nicht danach Ausschau halten.

Falls du öfter auf Reisen (und nicht gerade Vegetarier) bist, dann kaufst du dir vielleicht ab und zu mal ein Würstchen am Stand. Vor wichtigen Gesprächen sollte man das eigentlich vermeiden, denn dein Gedankengang, dass du dich auf keinen Fall bekleckern darfst, zieht dieses Ereignis magisch an. Sei mal ehrlich, immer wenn du denkst, genau jetzt kannst du kein Malheur gebrauchen, dann kommt es um die Ecke.
Darum habe ich auch keinen Geldfrosch im Haus. Falls du dich fragst, was das denn nun wieder ist, dann will ich nur kurz erwähnen, dass das ein chinesischer Glücksbringer aus dem Feng Shui ist. Er soll für Reichtum, Wohlstand und finanzielle Unabhängigkeit sorgen. 

Allerdings finde ich ihn so hässlich, dass ich ihn gar nicht aufstelle, denn mir schießt beim Betrachten jedes Mal der gleiche Gedanke ein. „Das kann mit dem Reichwerden nicht funktionieren, weil ich den so abstoßend finde.“ Ergo brauch ich ihn mir gar nicht anzuschaffen.

Was hat das aber mit den Heilsteinen zu tun?

Naja, wenn du denkst, dass es nicht funktionieren kann, dann besteht die Gefahr, dass es das auch nicht tut. Oder du sprichst eventuelle Erfolge anderen Methoden zu.
Vielleicht versuchst du es doch erst einmal mit kleinen Schritten dich diesem Thema anzunähern. Wie wäre es, wenn du einmal für einige Zeit einen Bergkristall in der Tasche trägst. Der hat folgende Eigenschaften: Er klärt und entschlackt, gibt dem Körper Kraft und Energie, hilft bei Antriebslosigkeit und löst innere Blockaden. Immer wenn du zögerst und unschlüssig bist, dann reibst du ihn zwischen den Fingern. Dann folgst du einfach deinem Gefühl. Das wird sicher eine spannende Erfahrung.

Hübsche Bergkristalle findest du auf http://senlin.jimdo.com/steine/ (und die sehen garantiert besser als der Frosch aus!)


Nun noch eine Anregung für alle, die es doch einmal mit einem Geldfrosch versuchen wollen. Wie wäre es mit einem Exemplar aus Papier, das man dann mit Münzen beklebt? Ich denke jedenfalls intensiv einmal über diese Lösung nach:


www.selnin.de