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Samstag, 29. Oktober 2016

Von Wein, Trauben und Kernen

Der Herbst ist die Zeit der Ernte. Im Garten weiß man nicht, was man zuerst verarbeiten soll und im Supermarkt quellen die Regale vor reifen Früchten über. Zu meinem absoluten Lieblingsobst gehören die Weintrauben. Ich mag besonders die länglichen gelben und die roten Weinbeeren. Süß, würzig und richtig knackig sollen sie für mich sein. Leider ist die Zeit, in der ich meinen Gaumen mit ihrem Geschmack verwöhnen kann, nicht allzu lang. Es hat echt nur Sinn, Trauben zu kaufen, wenn sie auch wirklich reif sind, denn sie reifen nach dem Ernten nicht mehr nach. Daher ist ihre Haltbarkeit auch sehr begrenzt.


Vor kurzem bin ich auf einen interessanten Artikel gestoßen, der mir klar machte, dass die Trauben nicht nur lecker, sondern auch richtig gesund sind. Sie enthalten wichtige Mineralien, entgiften, entwässern und stärken das Immunsystem. Was mich aber wirklich erstaunte, war die Wirkung, die den Traubenkernen zugeschrieben wird. Sie besitzen die wahrscheinlich höchsten zellschützenden Wirkstoffe, die man in einem Lebensmittel gefunden hat. Da ist es ja echt schade, dass immer mehr kernlose Trauben gezüchtet werden. Die mag ich ehrlich gesagt gar nicht so gern. Da hat mein Bauchgefühl wohl wieder einmal recht gehabt.

Allerdings bin ich jetzt in einer Zwickmühle. Wenn ich nur reife Trauben kaufen will, dann kann ich das nur im Herbst tun. Beim Essen verschlucke ich die Kerne einfach und komme so hoffentlich in den Genuss der angepriesenen Wirkung. Was mache ich aber in den anderen Monaten? Bei der Suche nach einer Lösung habe ich im Internet opc kapseln gefunden. Da könnte ich mich auch ganzjährig mit den entdeckten Wirkstoffen versorgen.

Doch was bewirkt dieses OPC eigentlich? Bei meiner Recherche im Internet stoße ich auf verschiedene Untersuchungen.

Die Universität von Maryland schreibt beispeilsweise: 
Eine Studie von gesunden Freiwilligen hat festgestellt, dass der der Verzehr von Traubenkern-Extrakt zu einer deutlich erhöhten Menge von Antioxidantien im Blutspiegel. Antioxidantien sind Stoffe, die freie Radikale zerstören, welche schädliche Verbindungen im Körper sind, die DNA (genetisches Material) schädigen und sogar zum Zelltod führen. Die Wissenschaftler glauben, dass freie Radikale zur Alterung beitragen, sowie die Entwicklung einer Reihe von gesundheitlichen Problemen, einschließlich Herzerkrankungen und Krebs.

Das ist ja eine erstaunliche Wirkung, die diese kleinen Kerne haben sollen!

Weil ich neugierig war, habe ich nachgeschaut. Gerade mal zwei Kerne habe ich in jeder Traube aus dem Supermarkt gefunden. Das ist ganz schön wenig.

Irgendwie taucht jetzt aber folgende Frage in meinem Kopf auf: „Werden bei der Herstellung von Wein (also dem, den es in Flaschen gibt) eigentlich die Traubenkerne zerquetscht?“
Wikipedia meint, dass ein „dickflüssiges Gemisch aus Fruchtfleisch, Traubenkernen, Schalen und Saft entsteht“. Na, da haben wir doch gleich einen Grund mehr, ab und zu mal ein gutes Glas Rotwein zu trinken.

Übrigens bin ich nicht der einzige Weinliebhaber, wie man an diesem Foto aus meinem Garten erkennen kann.


Von Wein, Trauben und Kernen

Der Herbst ist die Zeit der Ernte. Im Garten weiß man nicht, was man zuerst verarbeiten soll und im Supermarkt quellen die Regale vor reifen Früchten über. Zu meinem absoluten Lieblingsobst gehören die Weintrauben. Ich mag besonders die länglichen gelben und die roten Weinbeeren. Süß, würzig und richtig knackig sollen sie für mich sein. Leider ist die Zeit, in der ich meinen Gaumen mit ihrem Geschmack verwöhnen kann, nicht allzu lang. Es hat echt nur Sinn, Trauben zu kaufen, wenn sie auch wirklich reif sind, denn sie reifen nach dem Ernten nicht mehr nach. Daher ist ihre Haltbarkeit auch sehr begrenzt.


Vor kurzem bin ich auf einen interessanten Artikel gestoßen, der mir klar machte, dass die Trauben nicht nur lecker, sondern auch richtig gesund sind. Sie enthalten wichtige Mineralien, entgiften, entwässern und stärken das Immunsystem. Was mich aber wirklich erstaunte, war die Wirkung, die den Traubenkernen zugeschrieben wird. Sie besitzen die wahrscheinlich höchsten zellschützenden Wirkstoffe, die man in einem Lebensmittel gefunden hat. Da ist es ja echt schade, dass immer mehr kernlose Trauben gezüchtet werden. Die mag ich ehrlich gesagt gar nicht so gern. Da hat mein Bauchgefühl wohl wieder einmal recht gehabt.

Allerdings bin ich jetzt in einer Zwickmühle. Wenn ich nur reife Trauben kaufen will, dann kann ich das nur im Herbst tun. Beim Essen verschlucke ich die Kerne einfach und komme so hoffentlich in den Genuss der angepriesenen Wirkung. Was mache ich aber in den anderen Monaten? Bei der Suche nach einer Lösung habe ich im Internet opc kapseln gefunden. Da könnte ich mich auch ganzjährig mit den entdeckten Wirkstoffen versorgen.

Doch was bewirkt dieses OPC eigentlich? Bei meiner Recherche im Internet stoße ich auf verschiedene Untersuchungen.

Die Universität von Maryland schreibt beispeilsweise: 
Eine Studie von gesunden Freiwilligen hat festgestellt, dass der der Verzehr von Traubenkern-Extrakt zu einer deutlich erhöhten Menge von Antioxidantien im Blutspiegel. Antioxidantien sind Stoffe, die freie Radikale zerstören, welche schädliche Verbindungen im Körper sind, die DNA (genetisches Material) schädigen und sogar zum Zelltod führen. Die Wissenschaftler glauben, dass freie Radikale zur Alterung beitragen, sowie die Entwicklung einer Reihe von gesundheitlichen Problemen, einschließlich Herzerkrankungen und Krebs.

Das ist ja eine erstaunliche Wirkung, die diese kleinen Kerne haben sollen!

Weil ich neugierig war, habe ich nachgeschaut. Gerade mal zwei Kerne habe ich in jeder Traube aus dem Supermarkt gefunden. Das ist ganz schön wenig.

Irgendwie taucht jetzt aber folgende Frage in meinem Kopf auf: „Werden bei der Herstellung von Wein (also dem, den es in Flaschen gibt) eigentlich die Traubenkerne zerquetscht?“
Wikipedia meint, dass ein „dickflüssiges Gemisch aus Fruchtfleisch, Traubenkernen, Schalen und Saft entsteht“. Na, da haben wir doch gleich einen Grund mehr, ab und zu mal ein gutes Glas Rotwein zu trinken.

Übrigens bin ich nicht der einzige Weinliebhaber, wie man an diesem Foto aus meinem Garten erkennen kann.


Von Wein, Trauben und Kernen

Der Herbst ist die Zeit der Ernte. Im Garten weiß man nicht, was man zuerst verarbeiten soll und im Supermarkt quellen die Regale vor reifen Früchten über. Zu meinem absoluten Lieblingsobst gehören die Weintrauben. Ich mag besonders die länglichen gelben und die roten Weinbeeren. Süß, würzig und richtig knackig sollen sie für mich sein. Leider ist die Zeit, in der ich meinen Gaumen mit ihrem Geschmack verwöhnen kann, nicht allzu lang. Es hat echt nur Sinn, Trauben zu kaufen, wenn sie auch wirklich reif sind, denn sie reifen nach dem Ernten nicht mehr nach. Daher ist ihre Haltbarkeit auch sehr begrenzt.


Vor kurzem bin ich auf einen interessanten Artikel gestoßen, der mir klar machte, dass die Trauben nicht nur lecker, sondern auch richtig gesund sind. Sie enthalten wichtige Mineralien, entgiften, entwässern und stärken das Immunsystem. Was mich aber wirklich erstaunte, war die Wirkung, die den Traubenkernen zugeschrieben wird. Sie besitzen die wahrscheinlich höchsten zellschützenden Wirkstoffe, die man in einem Lebensmittel gefunden hat. Da ist es ja echt schade, dass immer mehr kernlose Trauben gezüchtet werden. Die mag ich ehrlich gesagt gar nicht so gern. Da hat mein Bauchgefühl wohl wieder einmal recht gehabt.

Allerdings bin ich jetzt in einer Zwickmühle. Wenn ich nur reife Trauben kaufen will, dann kann ich das nur im Herbst tun. Beim Essen verschlucke ich die Kerne einfach und komme so hoffentlich in den Genuss der angepriesenen Wirkung. Was mache ich aber in den anderen Monaten? Bei der Suche nach einer Lösung habe ich im Internet opc kapseln gefunden. Da könnte ich mich auch ganzjährig mit den entdeckten Wirkstoffen versorgen.

Doch was bewirkt dieses OPC eigentlich? Bei meiner Recherche im Internet stoße ich auf verschiedene Untersuchungen.

Die Universität von Maryland schreibt beispeilsweise: 
Eine Studie von gesunden Freiwilligen hat festgestellt, dass der der Verzehr von Traubenkern-Extrakt zu einer deutlich erhöhten Menge von Antioxidantien im Blutspiegel. Antioxidantien sind Stoffe, die freie Radikale zerstören, welche schädliche Verbindungen im Körper sind, die DNA (genetisches Material) schädigen und sogar zum Zelltod führen. Die Wissenschaftler glauben, dass freie Radikale zur Alterung beitragen, sowie die Entwicklung einer Reihe von gesundheitlichen Problemen, einschließlich Herzerkrankungen und Krebs.

Das ist ja eine erstaunliche Wirkung, die diese kleinen Kerne haben sollen!

Weil ich neugierig war, habe ich nachgeschaut. Gerade mal zwei Kerne habe ich in jeder Traube aus dem Supermarkt gefunden. Das ist ganz schön wenig.

Irgendwie taucht jetzt aber folgende Frage in meinem Kopf auf: „Werden bei der Herstellung von Wein (also dem, den es in Flaschen gibt) eigentlich die Traubenkerne zerquetscht?“
Wikipedia meint, dass ein „dickflüssiges Gemisch aus Fruchtfleisch, Traubenkernen, Schalen und Saft entsteht“. Na, da haben wir doch gleich einen Grund mehr, ab und zu mal ein gutes Glas Rotwein zu trinken.

Übrigens bin ich nicht der einzige Weinliebhaber, wie man an diesem Foto aus meinem Garten erkennen kann.


Dienstag, 25. Oktober 2016

Was man im Herbst so alles machen kann....

Wenn die kalte und dunkle Jahreszeit beginnt, dann ist es wichtig, dass wir uns besonders "um uns kümmern". Im Sommer sind wir meist gut drauf, haben Spaß und bewegen uns viel in der freien Natur.

Dieses gute Gefühl lässt spätestens ab Oktober mit jedem Tag, den das Jahr voranschreitet, bei vielen Menschen spürbar nach. Die Zahl derer, die den Herbst- oder Winterblues bekommen, wächst stetig.

Doch wir sollten uns nicht einfach so den deprimierenden Emotionen ergeben. Es gibt so viel was man jetzt tun kann. Wenn die Sonne scheint, geht es nach draußen. Aber auch bei weniger schönem Wetter heißt es: "... es gibt nur die falsche Kleidung." Und wer zu Hause bleibt, dem eröffnen sich unzählige Möglichkeiten. Hier einige unvollständige Vorschläge:

  • die Bücher lesen, die sich schon seit Monaten auf dem Nachttisch stapeln
  • seine Schränke mal durchsortieren (und eine Klamottentausch mit den Freundinnen veranstalten)
  • eine Teeparty mit diversen Teesorten im Vergleich machen (geht auch ganz mit sich allein)
  • endlich eine Handarbeit erlernen (Stricken, Häkeln, Filzen, Sticken ....)
  • Briefe schreiben (ja auch das kann man noch machen  - vor allem ältere Bekannte und Verwandte freuen sich über handschriftliche Nachrichten)
  • malen - es gibt im Internet unzählige gute Anleitungen ( z.B. bei meiner Schweizer Lieblingskünstlerin Beatrice Hinder auf creativetou.ch)
  • das Puzzle, welches schon ewig in der Ecke, steht beginnen
  • die Fotos vom Handy sortieren und ein Fotobuch gestalten
  • sich langsam Gedanken über die Weihnachtsgeschenke machen (und eine Liste erstellen)
  • auf Pinterest nach Ideen zum Selbermachen suchen (und das auch wirklich tun)
  • für die Familie oder Freunde am Abend warm kochen 

Warmes Essen tut unserer Seele gut.  Man muss das auch gar nicht zum perfekten Dinner ausarten lassen. Wer den ganzen Tag unterwegs ist, der freut sich schon über eine kleine Mahlzeit, die nicht aus "Stulle und Brot" besteht.

Das war für mich vor einiger Zeit auch der Auslöser, eines meiner ersten E-Books zu veröffentlichen:

"Alles - nur kein Brot" lautete die Antwort, wenn ich meine Familie fragte, was ich zum Abendessen machen soll.

Meine Situation war folgende. Unsere Familie bestand klassischer Weise aus Vater, Mutter und zwei Kindern. Beide Eltern gingen den ganzen Tag arbeiten. Die Kinder waren in dieser Zeit in der Schule. Weder das Betriebsessen noch die Schulspeisung riefen große Begeisterungsstürme hervor und so kam es oft vor, dass das warme Mittagessen ausfiel und man stattdessen auf die mitgebrachten Stullen zurückgriff. Natürlich ist es dann auch verständlich, dass niemand am Abend Lust auf eine weitere Runde Brot hatte. Allerdings hielten sich meine Bereitschaft und mein Elan noch stundenlang am Herd zu stehen auch in Grenzen. Schließlich hatte ich einen anstrengenden Arbeitstag hinter mir und wollte mich oft nur erholen oder wenigstens die knappe Freizeit mit meiner Familie verbringen. Dazu kam noch, dass ich aber den fatalen Ehrgeiz besaß, meine Leute nicht vollständig mit Fastfood zu versorgen. Wenn schon warmes Essen am Abend, dann sollte man es wenigstens in die Nähe der Rubrik „halbwegs gesunde Speisen“ rücken können.
Übrigens: Fast alles hat auch eine vegetarische Variante, da ich seit Jahren kein Fleisch esse.


Meine Anregungen gibt es bei  Amazon Weltbild und weiteren Anbietern




Freitag, 7. Oktober 2016

Von schönen Stoffen und Weihnachtsplänen



Wenn die Tage kürzer und die Abende länger werden, dann beginnen wir, wieder an unsere im Sommer fast vergessenen Handarbeitspläne zu denken. Das schöne Wetter hat uns für Wochen nach draußen gelockt. Inzwischen ist es Herbst und wir genießen es drin im Warmen zu sitzen, während der Regen an die Scheiben klopft. Und auch wenn man es noch nicht so richtig zugeben will, der Gedanke an Weihnachten schleicht sich schon hier und da in unseren Kopf.

Die Supermärkte haben sich ja schon längst darauf eingestellt. Vor einem Monat warfen wir den dort aufgestapelten Lebkuchen, Schokoweihnachtsmänner und Marzipanleckereien noch verächtliche Blicke zu. Nunmehr sieht das anders aus. Die eine oder andere weihnachtliche Süßigkeit hat schon ihren Weg zu uns gefunden.

Da wird es vielleicht wirklich Zeit, sich mal mit den Geschenken zu befassen. Schließlich soll in diesem Jahr die große Hektik vor dem Fest ausbleiben. Das haben wir uns diesmal entschieden vorgenommen.

Wie immer stellt sich zuerst einmal die Frage, was man Menschen schenken kann, die eigentlich alles nichts brauchen. 

Irgendwelcher Schnickschnack soll es nicht sein. Und vom Herzen soll es auch noch kommen. Das ist nicht einfach. Und doch gibt es eine Lösung dafür.
Die heißt ganz einfach SELBERMACHEN.

Damit verschenken wir das kostbarste überhaupt, was es gibt. Wir verschenken unsere Zeit. Genau die Zeit, die wir uns nehmen, um etwas mit unseren eigenen Händen herzustellen, zu basteln, anzufertigen. Das ist heutzutage, wo eigentlich alles auf Konsum und Gleichförmigkeit ausgerichtet ist, etwas ganz besonderes.

Man könnte beispielsweise eine Kleinigkeit nähen. Für viele Sachen braucht man gar kein großer Künstler zu sein.
Keine Idee? Dann fragt doch mal Pinterest was es dort für Anregungen gibt. Ich glaub nicht, dass die mit ihrer Überschrift »1000 Ideen für das weihnachtliche Nähen« übertrieben haben.

Aber wo bekommt man den passenden Stoff her. Unter https://www.stoffmeile.de/Weihnachtswelt/ so habe ich festgestellt, gibt es eine wirklich tolle Auswahl.

Ich bin begeistert von den angebotenen Dekostoffen. Was für Farben und Muster! Da lacht das Weihnachts-Herz. Und für alle, denen Tannenbäume, Sterne, Hirsche und andere Motive nicht genug sind, gibt es Stoffe mit Glanz und Glitzer. Da fällt die Entscheidung, was man nehmen soll, schon echt schwer.

Eine Anregung, die die Betreiber der Stoffmeile geben, finde ich übrigens besonders gut. Sie schlagen vor, dass man seine Geschenke in Stoff verpackt. Ich finde sie haben vollkommen Recht, wenn sie behaupten, dass das schön aussieht und auch noch Müll vermeidet. 

Ich bin, ehrlich gesagt, nicht so der Einpacker. Ich stecke am liebsten alles in Tüten. Am Allerliebsten mag ich aber die Organza-Beutelchen, in denen man meist recht edle Sachen überreicht bekommt. Darum habe ich mich besonders gefreut, dass ich unter den Angeboten ein richtig tolles Organza-Weihnachtsmotiv entdeckt habe. Daraus werde ich mir die perfekten Geschenkverpackungen machen. 

Das wird toll aussehen und geht auch ganz schnell: Zuschneiden, drei Seiten zusammennähen und fertig. Ist der Beutel dann gefüllt, dann bindet man ihn einfach mit einem schönen Schleifenband oder einer passenden Schnur zusammen. Das ist doch echt eine tolle Idee!

Bildquelle: https://www.stoffmeile.de/Weihnachtswelt/Deko-Stoffe-Sterne/Organza-Weihnachtsmotiv-Mond-Sterne-Creme.html

PS. Noch ein Tipp zum Nähen. Um einfache Beutelchen zu machen, sollte man den Stoff mit der Zackenschere zuschneiden. Die verhindert, dass der Stoff ausfranst, wenn man nur eine einfache Naht machen möchte. Genäht wird natürlich auf Links. Und am Ende wird alles „umgekrempelt.“


Dienstag, 30. August 2016

Vom Ischias, einem dänischen Doktor und der kleinen Meridiankunde



Da hat man nun schon mal Urlaub und bekommt Probleme mit dem Ischias. Und das gleich nicht so ein bisschen, sondern richtig, richtig böse. Das ist dumm. Und noch viel dümmer wenn es im Ausland passiert. Gut – Dänemark ist nicht aus der Welt. Aber es macht doch schon ein komisches Gefühl, wenn man im Internet liest: „erwarten sie keine so hohen Standards wie im deutschen Gesundheitswesen.“ In dem Fall, dass man sich kaum noch bewegen kann und an Schlaf nicht zu denken ist, wischt man solche Warnungen doch irgendwann beiseite.

Wie gut ich daran getan hatte, merkte ich im Ärztehaus im dänischen Skærbæk recht schnell. Weil wir keine telefonische Anmeldung hatten, wurde mir eine bedauerliche Wartezeit von einer Stunde mit vielen Entschuldigungen in Aussicht gestellt. (Lächerlich – bei uns wartet man selbst mit Termin länger!)

Als ich dann aufgerufen wurde, für mich seltsamer Weise mit dem Vornamen, weil das dort so üblich ist, hat mich der freundliche Doktor mehrmals eine dehn-Übung machen lassen und mir einen recht schmerzhaften Akupressurpunkt gedrückt. Bei der anschließenden Akkupunktur ließ ich mir die Stellen, in die er die Nadeln stach, erklären. Einziges Handicap war, das die Unterhaltung in Englisch verlief. Aber auch das habe ich ganz gut über die Bühne gebracht. Mit dem Ergebnis, dass ich zwar in das Ärztehaus hineingeschlichen, aber erhobenen Hauptes wieder herausgekommen bin. Der Urlaub war gerettet! Ich habe die  mir aufgetragenen Dehnübungen und das Malträtieren des gezeigten Akupressurpunktes allerdings gewissenhaft ausgeführt. Schließlich hatte ich keine Lust erneut aus dem Verkehr gezogen zu werden.

Die ganze Geschichte war Anlass genug, mir wieder einmal eine Aufzeichnungen zum E-Book „Kleine Meridiankunde“ herauszuholen. So konnte ich ungefähr nachvollziehen welche Punkte der nette Doktor genadelt hatte. Übrigens die Stelle, die ich mit Gallenblase 30 bezeichnen würde, ziert heute noch ein dicker blauer Fleck von der Akupressur. Ist mir egal – Hauptsache es hat geholfen!




Mein E-Book gibt es bei AmazonThalia, Weltbild etc.

Dienstag, 26. Juli 2016

Kochen wie anno dunnemals



Während ich die Überschrift schreibe, frage ich mich: Wird dieser Ausdruck überhaupt noch verwendet? (ich merke ich bin in dieser Woche wohl nostalgisch angehaucht, wie man an einem gestrigen Beitrag über FrauHippe, Frau Holle und die Wilde Jagd erkennen kann.
Also unter anno dunnemals versteht man laut redensarten-index.de „in früheren Zeiten; früher“. Eine richtig ausführliche Erklärung, was es zumindest mit dem ANNO auf sich hat, findet man übrigens auf http://gfds.de/anno/.

Und was hat das mit dem Kochen zu tun?

Ganz einfach. Im Nachlass meiner Oma fand sich ein handgeschriebenes Kochbuch. Das sah dann so aus. 


Zuerst habe ich ziemlich unglücklich auf diese Niederschrift geschaut. Sie war ja in Sütterlin gehalten. Eine im Auftrag des preußischen Kultur- und Schulministeriums von Ludwig Sütterlin entwickelt wurde. (Mehr Infos unter https://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%BCtterlinschrift
Die konnte ich zwar als Druckschrift schon seit meiner Schulzeit lesen (wir hatten Unmengen von alten Büchern in der Regalen) – aber die lockere Handschrift einer jugendlichen Schreiberin war doch etwas ganz anderes. Trotzdem habe ich mich an die Arbeit gemacht.



Richtig geholfen hat mir dabei diese Seite: www.suetterlinschrift.de/Lese/Sutterlin0.htm
Das Ergebnis liegt inzwischen als E-Book bei Amazon, Thalia, Weltbild etc. vor.



Wer mir den PDF-Code von der letzten Seite zuschickt, der kann das alles auch zum Ausdrucken bekommen. Dann kann man die einzelnen Rezepte mit persönlichen Notizen versehen. Das ist manchmal recht hilfreich – meine eigenen Kochbücher haben fast alle Randbemerkungen.

Mein Lieblingsrezept aus dieser Sammlung ist übrigens die Rumfortsuppe.

Zuerst habe ich gedacht, dass ich mich bei dem Namen verlesen habe. Außerdem gab es keine Zutaten und keine Arbeitsanleitung dazu. Das kam  mir recht seltsam vor und ich wollte dieses Gericht zuerst einfach weglassen. Dann kam ich auf die glorreiche Idee mal google zu fragen. Und da schau an. Ich habe tatsächlich etwas gefunden: Rumfortsuppe – alles was rumliegt muss fort!